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anerkennung für botschaft

Eine Villa im Park: Unser Entwurf sieht für den Neubau der Deutschen Botschaft in Wien einen kompakten Solitär umgeben von einer großen Parkfläche vor. Die jetzige Botschaft, die erst 1965 fertiggestellt wurde, soll dem Neubau weichen. Eine der Begründungen für den Neubau ist die Unterbringung der Botschaftsresidenz.
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Mit unserem Vorschlag wird der Botschaftsliegenschaft eine einladende und großzügige Geste verliehen. Durch die dezentrale Setzung des Solitärs auf dem Grundstück ergeben sich differenzierte Aufenthaltsqualitäten im Außenbere­ich: eine großzügige und repräsentative Auffahrt zur Botschaft, Gärten für Besucher, Mitarbeiter und für vertrauliche Gespräche.
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Die Gliederung der fünfgeschossigen Fassade in drei horizontale Fassadenabschnitte ist der gründerzeitlichen Block­randbebauung nachempfunden: ein eher massiv gestaltetes hohes Sockelgeschoss trägt die darüber liegenden, trans­parent wirkenden Obergeschosse. Konstruktiv und gestalterisch wird die Fassade durch vertikal verlaufende Beton­schwerter optisch verbunden, deren Abstände in den drei Fassadenabschnitten variieren. Abstrahierte und reliefierte Betongesimse betonen die horizontale Fassadengliederung und nehmen Bezug zur Nachbarbebauung auf.
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schnittDie große, zentrale Halle erstreckt sich über alle Etagen. Hier befindet sich der repräsentative Aufgang in die Residenz. Ebenso werden Kanzleiräumlichkeiten und ein großer Veranstaltungssaal über die Halle erschlossen.

Ort Wien
Jahr 2016
Wettbewerb Anerkennung
Auslober Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, BBR
Partner rw+ architekten
Grünmüller Staiger Landschaftsarchitekten
brandkontrolle Andreas Flock
Team Jeong-Hoon Kim, Cora Stenzel, Moritz Klimburg, Felix Grauer, Reiner Beelitz

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